CO2-Preis stellt keine unzumutbare Belastung für die Industrie dar

Medieninfo 28. November 2018 (als pdf hier)

CO2 Abgabe e.V.: CO2-Preis stellt keine unzumutbare Belastung für die Industrie dar

Nitsch: Ausnahmslose CO2-Bepreisung fossiler Brenn- und Kraftstoffe ergibt eine ausgewogenere Finanzierung der Energiesteuern und Umlagen

Berlin/Stuttgart. Eine Studie des renommierten Energie-Experten und Beirat des CO2 Abgabe e.V. Dr. Joachim Nitsch kommt zu dem Ergebnis, dass eine aufkommensneutrale und am Klimaschutz ausgerichtete Reform der Steuern und Umlagen auf Energie keine unzumutbare Belastung für die Industrie darstellt.

„Durch eine ausnahmslose CO2-Bepreisung fossiler Brenn- und Kraftstoffe ergibt sich eine wesentlich ausgewogenere Finanzierung der Energiesteuern und Umlagen als wir sie heute haben“, sagte Nitsch zur Veröffentlichung der Studie. Verbraucher und der überwiegende Teil der nicht-privilegierten Wirtschaft könnten entlastet werden. „Die Verursacher hoher Treibhausgase würden mit einem wirksamen CO2-Preis in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr stärker an den Klimaschadenskosten beteiligt. Damit gäbe es endlich den notwendigen und marktkonformen Anreiz in Technologien zum Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz zu investieren.“

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Medieninfo 9. November 2018

CO2 Abgabe e.V.: Umweltministerkonferenz fordert von Bundesregierung Konzept zur CO2-Bepreisung

Pressemitteilung gibt es auch als pdf hier.

Lange: Verfassungs- und europarechtskonforme Lösung für nationale CO2-Preise möglich

Der CO2 Abgabe e.V. begrüßt die heutige einstimmig gefasste Aufforderung der Umweltministerkonferenz an die schwarz-rote Bundesregierung, einen Vorschlag für eine CO2-Bepreisung vorzulegen, der in den Bereichen Stromerzeugung, Wärme und Mobilität wirksam wird.

„Angesichts des Verfehlens der Klimaschutzziele 2020 und der begrenzten Wirksamkeit des europäischen Emissionshandels ist es mehr als geboten, dass die Bundesregierung besser heute als morgen die Debatte um wirksame CO2-Preise eröffnet“, sagte Dr. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V. „Die Forderung der Umweltministerkonferenz ist konsequent. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) täten gut daran, den Forderungen der Umweltministerkonferenz schnellst möglich nachzukommen.“ Eine Begrenzung auf die Sektoren Wärme und Verkehr wäre eine vertane Chance für den Klimaschutz, Bürokratieabbau und die soziale Ausgestaltung der Energiewende.

Neben einem Vorschlag für wirksame CO2-Preise über alle Sektoren fordern die Umweltminister der Länder eine verfassungs- und europarechtskonforme Überprüfung durch die Bundesregierung, insbesondere im Kraftwerkssektor. „Ein Vorschlag für eine CO2-Bepreisung muss den rechtlichen Anforderungen des Grundgesetzes, der deutschen Energie- und Steuergesetzgebung sowie den europarechtlichen Anforderungen standhalten“, so Lange.

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Pressestatement 7.11.2018 zum Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen

Pressestatement vom 7. November 2018 (als pdf hier)

Statement von Ursula Sladek, Beirätin des CO2 Abgabe e.V., Mitgründerin der Elektrizitätswerke Schönau und Deutsche Umweltpreisträgerin zur heutigen Veröffentlichung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung:

„Die Bundesregierung wäre gut beraten, der Aufforderung der Wirtschaftsweisen, des Bundesrechnungshofes, der Kommission zum Monitoring der Energiewende und vielen anderen Stimmen aus Wirtschaft und Wissenschaft für eine wirksame CO2-Bepreisung endlich Rechnung zu tragen. Mit einer CO2-Bepreisung könnten die Abgaben- und Umlagesysteme in Deutschland grundlegend reformiert werden und eine gerechtere und sozialere Verteilung der Klimaschadenskosten erfolgen. Wir erwarten daher von der Bundesregierung, insbesondere von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, zügig eine offene und ehrliche Diskussion über Wege und Chancen einer Bepreisung von Treibhausgasemissionen zu beginnen. Dabei nur die Sektoren Wärme und Verkehr in den Blick zu nehmen greift zu kurz, auch wenn hier der Handlungsbedarf erheblich ist. Denn trotz steigender Preise hat sich der europäische Emissionshandel als wenig wirksam erwiesen, Treibhausgasemissionen im Stromsektor zu reduzieren. Bereits das zu geringe „Cap“ der aktuellen Reform reicht bei weitem nicht aus die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen. Daher braucht es auch im Strombereich einen CO2-Mindestpreis, wie das Beispiel Großbritannien zeigt. Die Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung sollten vollständig zur Finanzierung von bestehenden Umlagen und Abgaben genutzt werden, um große Teile der mittelständischen Wirtschaft sowie private Verbraucher in Deutschland zu entlasten.“

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Unternehmen

„CO2-Preise auf fossile Energieträger fördern umweltfreundliche Technologien und sind die effizienteste Maßnahme für einen erfolgreichen Umweltschutz.
Deshalb unterstütze ich die Initiative des CO2 Abgabe e.V.”

Rudolf Kastner,
Vorstandsvorsitzender EGT AG,
Vorstandsmitglied BDEW,
Gründungsmitglied CO2 Abgabe e. V.

 

„Meine Stimme für die CO2-Abgabe: konsequent gegen den Klimawandel, kraftvoll für zukunftsfähige Technologien, effektiv für Bürokratieabbau.”

Ursula Sladek,
Mitgründerin der Elektrizitätswerke Schönau,
Preisträgerin Deutscher Umweltpreis 2013,
Beirat CO2 Abgabe e. V.

 

 

 

„Es ist wichtig, Umweltbelastungen dem Verursachenden anzulasten, dann wird sich etwas ändern. Wir sind als Menschen in drei Ebenen handlungsfähig: Mensch, Unternehmen, Gesellschaft. Je mehr Mitbürger und Unternehmen sich ihres Einflusses und ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst werden, desto eher werden wir auch hilfreiche Ergebnisse erzielen.”

Bettina Faller,
Konfitürenmanufaktur Alfred Faller GmbH

 

 

„Wollen wir die Klimaziele stemmen, so braucht es eine Verteuerung der fossilen Brennstoffe. Hierfür ist die Lenkungsabgabe auf CO2 ein probates und zielführendes Mittel. Die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft ist kein Selbstläufer, sondern muss zu ihrem Gelingen proaktiv gestaltet werden.”

Thomas Jorberg,
Vorstandssprecher GLS Bank,
Beirat CO2 Abgabe e.V.

 

FÜNF gute Gründe, warum Sie als Unternehmen Mitglied und/oder Kooperationspartner werden sollten

  1. Weil eine verursachergerechte CO2 Abgabe hilft, Bürokratie abzubauen
    Unser Konzept ersetzt aufkommensneutral fünf Umlagen und Steuern durch eine verursachergerechte Klimaabgabe auf Treibhausgase (wie z. B. CO2): die EEG-Umlage, die KWK-Umlage, die Stromsteuer sowie die Abgaben auf Heizöl und Erdgas. Ohne Ausnahmen. Das spart komplizierte Regelungen, Nachweisverfahren und trägt erheblich zum Bürokratieabbau bei. Auch in Ihrem Unternehmen.
  2. Weil Sie mit unserer CO2-Abgabe weniger Umlagen und Steuern auf Energie zahlen
    Nicht nur, aber vor allem wenn Sie nicht von der EEG-Umlage bzw. der besonderen Ausgleichsregelung oder anderen Steuern und Umlagen befreit sind, schafft eine CO2-Abgabe fairere Wettbewerbsbedingungen, ob in der Industrie, im Gewerbe, im Handel oder Dienstleistungssektor. Gern stellen wir Ihnen unser Konzept einer CO2-Abgabe im Detail vor und berechnen Ihnen Ihre individuellen Vorteile gegenüber den bisherigen rechtlichen Regelungen.
  3. Weil Sie mit einer CO2-Abgabe Ihren Technologiemix selbst wählen können und Innovationen gefördert werden
    Ein Preis auf Treibhausgasemissionen begünstigt emissionsarme Technologien und Geschäftsmodelle. Langwierige politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussionen um die Frage, welche Technologie in welchem Umfang zu welcher Höhe gefördert werden soll, entfallen. Mit einem verursachergerechten Preis auf CO2 können Sie Ihren wirtschaftlichen und marktkonformen Technologiemix frei wählen. Ein verursachergerechter Preis auf CO2 ist auch Motor für innovative klimaschonende Ideen, Technologien, Produkte und Dienstleistungen in Ihrem Geschäftsfeld.
  4. Weil wir für Sie Ihre politischen Interessen in Berlin zielgerichtet vertreten
    Waren Sie schon einmal Mitglied in einer Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, sich selbst abzuschaffen? Gemäß unserer Satzung löst sich der CO2 Abgabe e. V. auf, sobald unser Ziel, eine wirksame CO2-Abgabe zur Neuausrichtung von bestehenden Umlagen und Steuern auf Energie am Klimaschutz, eingeführt ist. Aus Gründen des Klimaschutzes drängt die Zeit. Um dieses Ziel schnellst möglich zu erreichen, vertreten wir Ihre Interessen gegenüber Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden. In Hintergrund- und Fachgesprächen, politischen Netzwerken, Parlamentskreisen, Verbänden und Allianzen. Mit Stellungnahmen, Presseveröffentlichungen und gemeinsamen Veranstaltungen machen wir Politik von Ministerien auf Sie und uns aufmerksam und sorgen für eine zügige, zielgerichtete und zweckdienliche Einführung einer CO2-Abgabe in Deutschland in Abstimmung mit den willigen Staaten in Europa.
  5. Weil Sie Ihren Einsatz für eine CO2-Abgabe zur Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen nutzen können
    Wer sich zuerst bewegt, bestimmt – und profitiert! Nutzen Sie Ihre Mitgliedschaft im CO2 Abgabe e. V. für Ihre Positionierung als Pionier im Klimaschutz. Werben Sie aktiv mit Ihrer Vorbildposition für Ihre Produkte und Dienstleistungen.

Information für Unternehmen finden Sie hier.

Wie kommen EU und Deutschland zu einem wirksamen CO2-Preis? Videoaufzeichnung vom 25.9.2018

Videoaufzeichung

“Wie kommen EU und Deutschland zu einem wirksamen CO2-Preis?”

Öffentliche Podiumsdiskussion am 25.9.2018 in Freiburg im Breisgau
Ort: Schlossbergsaal des SWR Studio Freiburg, Kartäuserstraße 45, 79102 Freiburg im Breisgau
Begrüßung durch Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

Impulsvortrag von Jörg Lange
Warum der europäische Emissionshandel (ETS) trotz steigender Preise kein Garant für wirksamen Klimaschutz ist.

Podiumsdiskussion

mit
Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch e.V.
Ivan Faucheux, Experte beim Generalrat für Wirtschaft, Industrie, Energie und Technologien (CGE), Französisches Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, Paris
Dr. Jörg Lange, CO2 Abgabe e.V.
Karin Hungerbühler, stellv. Leiterin Umwelt und Energie St. Gallen sowie Vorstandsmitglied europäisches Klima-Bündnis
Martin Hegar, Hotel Halde, Schwarzwald

Moderation:

Nadine Zeller, Reporterin beim SWR und freie Wissenschaftsjournalistin

Weiterführende Infos zum Europäischen Emissionshandel hier.
Veranstalter: Germanwatch e.V. & CO2 Abgabe e.V.

Zusammenfassung der Veranstaltung

Impulsvortrag von Jörg Lange
Warum der europäische Emissionshandel (ETS) trotz steigender Preise kein Garant für wirksamen Klimaschutz ist.

Weiterführende Infos zum Europäischen Emissionshandel hier.

Podiumsdiskussion Teil 1

Podiumsdiskussion Teil 2

Youtube Kanal CO2 Abgabe e.V.

 

 

Kommunen

„Die Klimaerwärmung ist die größte Herausforderung für unseren Planeten und es besteht akuter Handlungsbedarf. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, die CO2 Emissionen zu verringern, um die Erderwärmung einzudämmen. Hier leistet der Verein CO2 Abgabe einen großen Beitrag und unterstützt gleichzeitig die Kommunen bei ihren Bemühungen um wirksamen Klimaschutz.“
Martin W.W. Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

 

 

FÜNF gute Gründe, warum Sie als Kommune Mitglied im CO2 Abgabe e.V. werden sollten.

 

  1. Kommunen sind direkt vom Klimawandel betroffen, Klimaschutz braucht deshalb eine kommunale Lobby
    Das Jahr 2018 war das trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Ernteausfälle in Milliardenhöhe, Waldbrände und Engpässe in der Wasserversorgung einerseits, Schäden durch Starkregen andererseits sind nicht mehr die Ausnahme, sondern permanente, negative Folgen des menschengemachten Klimawandels. Sie lassen erahnen, welche Belastungen auf Land- und Forstwirtschaft, aber auch auf Bürger und Kommunen noch zukommen werden. Die Vegetation hat schon reagiert. So verabschiedet sich die Fichte aus den niederen Lagen. Noch ist es für eine Schadensbegrenzung nicht zu spät, aber politisches Handeln ist dringend geboten.
  2. Wir vertreten Ihr Interesse einer verursachergerechten CO2-Bepreisung in Berlin zielgerichtet
    Um eine möglichst breit aufgestellte Allianz zu gewinnen, hat unsere Initiative nur ein Ziel: Die Einführung einer wirksamen CO2-Abgabe. Bestehende Umlagen und Steuern auf Energie werden damit am Klimaschutz neu ausgerichtet. Aus Gründen des Klimaschutzes drängt die Zeit. Um dieses Ziel schnellst möglich zu erreichen, vertreten wir die Einführung einer CO2-Abgabe als Interesse der Kommunen gegenüber Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden. In Hintergrund- und Fachgesprächen, politischen Netzwerken, Parlamentskreisen, Verbänden und Allianzen. Mit unserem wissenschaftlich und rechtlich fundierten Konzept wollen wir Politik und Ministerien dazu bringen, unser Ziel einer wirksamen CO2-Abgabe in Abstimmung mit gleichgesinnten Staaten zügig umzusetzen.
  3. Die Stimme der Kommune wiegt mehr als die Stimmen einzelner Bürger
    In einer breiten Allianz von Zivilgesellschaft und Wirtschaft für einen wirksamen Preis auf Treibhausgasemission braucht es die Stimme der Kommunen.
  4. Sie wollen als Kommune im Klimaschutz vorangehen, aber bundespolitische Rahmenbedingungen verhindern dies durch zu viel Bürokratie
    Unser Konzept ersetzt aufkommensneutral fünf Umlagen und Steuern durch eine verursachergerechte Klimaabgabe auf Treibhausgase (wie z. B. CO2): die EEG-Umlage, die KWK-Umlage, die Stromsteuer sowie die Abgaben auf Heizöl und Erdgas. Ohne Ausnahmen. Das spart komplizierte Regelungen, Nachweisverfahren und trägt erheblich zum Bürokratieabbau bei. Auch in Ihrer Kommune.
  5. Bürger, Gewerbe und Kommunen profitieren finanziell von der konsequenten Umsetzung des CO2 Abgabe Konzepts
    Ein wirksamer Preis auf Treibhausgase würde auch in Ihrer Kommune zum Motor für innovative klimaschonende Ideen, Technologien, Produkte und Dienstleistungen werden. Eine CO2-Abgabe erleichtert die Umsetzung von Einsparmaßnahmen oder den Bau von Blockheizkraftwerken, Wärmenetzen, Windkraft- und Photovoltaik-Versorgungslösungen für kommunale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Bürgerhäuser, Schwimmbäder, Bauhöfe und Straßenbeleuchtung. Gern stellen wir Ihnen unser Konzept einer CO2-Abgabe im Detail vor und berechnen Ihnen die Vorteile für Ihre Kommune gegenüber den bisherigen rechtlichen Regelungen.

Unseren Flyer für Kommunen finden Sie hier.

Medieninfo 12.10.2018

Pressemitteilung 12. Oktober 2018
(als pdf auch hier)

CO2 Abgabe e.V.: Experten fordern soziale CO2-Steuer als Antwort auf die Klimakrise

Nach Bayernwahl Neustart der Energie- und Klimapolitik erforderlich

Nach der Landtagswahl in Bayern fordert der CO2 Abgabe e.V. von der Bundesregierung handfeste Beschlüsse in der Energie- und Klimapolitik. Der Bericht des Weltklimarates IPCC hat vor der nächsten Weltklimakonferenz im polnischen Kattowice Anfang Dezember noch einmal die Dringlichkeit vor Augen geführt. Derweil fordern immer mehr Experten eine anreizsetzende CO2-Bepreisung als Antwort auf die Klimakrise.

„Mit der Bayernwahl muss das selbstverschuldete Zaudern der Bundesregierung in der Energie- und Klimapolitik endlich ein Ende finden“, mahnt Dr. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V. „Was es braucht ist jetzt ein entschlossenes Regierungshandeln, mit dem Deutschland seinen Beitrag leistet, die Erderhitzung unter der Marke von 1,5 Grad zu halten.“ Anfang letzter Woche hatten Wissenschaftler aus aller Welt im Auftrag der internationalen Staatengemeinschaft „beispiellose Veränderungen“ von der Politik in Sachen Klimaschutz verlangt.

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Medieninfo 25.9.2018

Pressemitteilung 25. September 2018
(als pdf auch hier)

CO2 Abgabe e.V.: Emissionshandel allein kein Garant für Klimaschutz

Lange: Bundesregierung sollte mit nationalem CO2-Preis gegensteuern

Der Preis für Zertifikate des europäischen Emissionshandels (ETS) lag Anfang September mit knapp 25 Euro je Tonne Kohlendioxid (CO2) so hoch wie nie. Schon preisen Teile der Politik und Wirtschaft den ETS als alleiniger Garant für wirksamen Klimaschutz an. Eine Analyse des CO2 Abgabe e.V. zeigt, dass an der Wirksamkeit des ETS aber trotz seiner Reform erhebliche Zweifel angebracht sind.

„Das Ziel des ETS war mit 21 Prozent Emissionsminderung von 2005 bis 2020 bereits viel zu wenig ambitioniert, um einen angemessenen Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen zu leisten“, kritisiert Dr. Jörg Lange, Geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V. So haben die kostenlose Zuteilung und die niedrigen Kosten für ETS-Zertifikate zu weniger Anreizen und Investitionen in eine treibhausgasarme Zukunft der Wirtschaft geführt. „Die Kombination aus zu niedrig angesetzten Einsparzielen, sogenannten Caps, und kostenlos ausgegeben Emissionsrechten haben für geringere Nachfrage an Zertifikaten und damit für niedrige CO2-Preise und Zertifikatsüberschüsse gesorgt“, analysiert Lange. Statt dass betroffene Unternehmen in die Reduktion von Treibhausgasen investierten, steckten sie ihre finanziellen Mittel eher in günstige Emissionsrechte und sicherten möglicherweise steigende Zertifikatspreisen durch Sicherungsgeschäfte, das sogenannte „Hedging“, ab.

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Medieninfo 31.1.2018

Medieninfo, Freiburg, den 31.01.2018 als pdf hier.

Ohne höhere CO2-Preise im Koalitionsvertrag bleibt der Klimaschutz bei der GroKo auf der Strecke!

Nur mit der baldigen Einführung höherer CO2-Preise über alle Sektoren (Strom, Wärme, Verkehr) sind die Klimaschutzziele 2030 noch erreichbar. Darüber sind sich eine überwältigende Anzahl von Akteuren längst einig. Eine Kommission braucht es hierzu nicht.

Die GroKo beabsichtigt, bis 2019 ein Gesetz zu verabschieden, das die Einhaltung der Klimaschutzziele 2030 gewährleistet. Dazu soll bis Ende 2018 durch eine Kommission mit dem Titel „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ ein Aktionsprogramm erarbeitet werden unter Einbeziehung der unterschiedlichen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Umweltverbänden, Gewerkschaften sowie betroffenen Ländern und Regionen.

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Medieninfo 13.11.2017

Medieninfo als pdf hier.

Eilmeldung – Einigung bei den Sondierungen von Jamaika zum Klima
CO2-Preis in Höhe von 40 €/ Tonne für Alle kommt in dieser Legislaturperiode.

Freiburg, den 13.11.2017
So könnte die Pressemitteilung von Jamaika in Sachen Klima aussehen:

Die Verhandlungsführer einigten sich beim Arbeitsfeld Klimaschutz auf die Einführung eines CO2-Preises in Höhe von 40 € pro Tonne(t) noch in dieser Legislaturperiode.

Es gibt damit keine neue Steuer, sondern die Abgabe wird aufkommensneutral auf alle fossile Energieträger wie Kohle, Öl & Erdgas erhoben und mit den Erlösen wird die EEG-Umlage, die KWKG-Umlage, die Stromsteuer sowie die Steuern auf Erdgas und Heizöl gegenfinanziert. Um etwa 3 € pro Tonne und Jahr muss der CO2-Preis steigen, um die bestehenden Umlagen und Steuern zu finanzieren.

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