7.5.2019: Öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema “CO2-Abgabe: Mehr Klimaschutz, weniger Bürokratie und sozial gerechtere Energiepreise?” in der Uni Freiburg.

Die Ton zu den Vorträgen haben wir aufgezeichnet und können hier nachgehört werden
Stefan Pauliuk, Arbeitsgruppe “Industrial Ecology Freiburg”, Einleitung.

Oliver Richters, Universität Oldenburg, Co-Autor des Buches „Marktwirtschaft reparieren“.

Dr. Jörg Lange, Geschäftsführender Vorstand CO2 Abgabe e.V.

 

Medieninfo 02.06.2019

Gemeinsame Pressemitteilung von Germanwatch, Stiftung Neue Energie und CO2 Abgabe e.V.

Umfrage: Fast zwei Drittel für CO2-Steuerreform

Auch Unions-Wähler und Geringverdiener mehrheitlich für an CO2-Ausstoß orientierter Steuerreform / Wenig Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland / Auftraggeber der Umfrage fordern CO2-Preis ab 2020

Berlin (2. Juni 2019). Fast zwei Drittel der Wahlberechtigten (62 Prozent) halten eine CO2-orientierte Reform der Abgaben, Umlagen und Steuern auf Energie grundsätzlich für sinnvoll. Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, der Stiftung Neue Energie und des Vereins CO2Abgabe. Auch Geringverdiener und Unions-Wähler befürworten demnach mit jeweils 58 bzw. 59 Prozent eine CO2-Steuerreform. Mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen besonders interessant: In Ostdeutschland wird eine solche Steuerreform ebenfalls mehrheitlich befürwortet. Die Zustimmung der Menschen im Osten steigt von gut der Hälfte (55%) auf fast zwei Drittel (64%), wenn der CO2-Preis aufkommensneutral ist.

85 Prozent der Menschen wollen, dass Klimaschutz weiterhin eine große oder sogar noch größere Bedeutung für die Politik hat

Alle Ergebnisgrafiken finden Sie in der PDF-Datei hier: “dimap-Umfrage – Meinungen zum Klimaschutz”

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Medieninfo 24.5.2019

Pressestatement (als pdf hier)

CDU: Missbräuchlicher Gebrauch von Fakten (Wissen) zur CO2-Bepreisung in Großbritannien

Ein Faktencheck des CO2 Abgabe e.V. zur offenen Antwort der CDU auf den youtube Beitrag von Rezo

In der offenen Antwort der CDU zum youtube von Rezo wird zur CO2-Bepreisung ausgeführt:

“Und zur ehrlichen Analyse der Wirkungen von CO2-Steuern in anderen Ländern wäre noch zu ergänzen: Tatsächlich war Großbritannien bei der Emissionsreduktion gerade im letzten Jahrzehnt erfolgreich. Ein wesentlicher Grund dafür ist die erheblich gesteigerte Nutzung der Kernkraft: seit 2008 von 13 auf 21 Prozent
(
https://www.gov.uk/government/statistics/electricity-section-5-energy-trends).

Mit der Darstellung dieser an sich richtig wieder gegebenen Zahlen soll ganz offensichtlich der Eindruck erweckt werden, dass die Emissionsminderung in Großbritannien nicht auf die Einführung eines CO2-Preises, sondern auf die Zunahme der Kernenergie bei der Stromerzeugung zurückzuführen ist.

Hier nun die Faktenlage der angegeben Quelle:

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Auf die doppelte Lenkungswirkung kommt es an

Medieninfo 13. Mai 2019:

Lange: Soziale Akzeptanz und Wirksamkeit einer CO2-Bepreisung in Einklang bringen!

Pressestatement von Dr. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V. zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele 2030 und zum Petersberger Klimadialog:

„Für das Erreichen der Klimaschutzziele 2030 kommt die Bundesregierung nicht um eine wirksame CO2-Bepreisung herum. Wirksam kann sie aber nur sein, wenn sie in allen Sektoren, also Strom, Wärme und Verkehr, greift und die Fehlwirkungen bisheriger Steuern und Umlagen behoben werden. Nur dann kann sie eine doppelte Lenkungswirkung entfalten.

Einmal durch ein klares Preissignal von anfänglich mindestens 40 Euro pro Tonne Treibhausgaspotenzial (CO2e = Äquivalent), auch als CO2-Mindestpreis im Emissionshandel, und andererseits durch eine Energiesteuerreform, die Haushalte, Pendelnde und Unternehmen durch den Gegenfinanzierung bestehender Steuern und Umlagen wie der EEG-Umlage und der Stromsteuer am wirksamsten entlastet.

Modelle, die die Einnahmen in Form einer Kopf-Pauschale zurückgeben wollen entfalten nur eine einfache Lenkungswirkung. Grund dafür ist, dass die Rückverteilung neben hohem bürokratischem Aufwand Reboundeffekte erzeugt. Denn eine Garantie, dass die Rückgabe der Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung pro Kopf nicht in die nächste Flugreise nach Mallorca investiert wird, gibt es nicht.

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Stellenangebot Referent CO2 Abgabe e.V. 20 h/Woche

Stellenangebot (als pdf hier)

Referent CO2 Abgabe e.V.

20 h/Woche, Arbeitsort Berlin oder Freiburg, Beginn baldmöglichst, befristet zunächst auf ein Jahr.

Der CO2 Abgabe e.V. verstärkt seine politische Arbeit für einen wirkungsvollen CO2-Preis auf fossile Energieträger (Strom, Wärme, Verkehr) und die Neuausrichtung der Steuern & Umlagen auf Energie am Klimaschutz und sucht daher eine Person mit Arbeitserfahrung bei der Kontaktpflege zu Unternehmen, Ehrenamtlichen, Wissenschaftlern, MdB-Büros und Mitgliedern sowie der Veranstaltungsorganisation Einladungen, Organisation vor Ort, Nachbereitung, Sozial media).

Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:

  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, z.B. Mitgliederversammlung, Berliner Energietage, Roundtable-Gesprächen
  • Unterstützung/Organisationen Pressearbeit
  • Kommunikation über Twitter, instagram und facebook
  • Mitarbeit Erstellung Newsletter
  • Unterstützung bei der Kontaktpflege zu Unternehmen, Ehrenamtlichen, Wissenschaftlern, MdB-Büros (Einladungen, Organisation vor Ort, Nachbereitung), (Neu-)Mitgliedern
  • Unterstützung der Verwaltung, z.B. durch Versand, Erstellung von Unterlagen, Flyern etc.
  • Unterstützung bei der Mitglieder-Akquise mit Bannern, Logos usw.

Sie haben  mindestens 3 Jahre relevante  Berufserfahrung und bringen möglichst einige der folgenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen mit:

  • Ausbildung mit relevanter Ausrichtung
  • Arbeitserfahrung in den Bereichen Netzwerkarbeit, politische Kommunikation sowie Pressearbeit
  • Erfahrung in der Kommunikation mit Unternehmen;
  • Erfahrungen bzw. Kenntnisse zur Klima- und Steuerpolitik in Deutschland und der EU
  • Sehr gute kommunikative Fähigkeiten und souveränes Auftreten
  • Lust an selbstständigem, eigenverantwortlichem Arbeiten sowie an Teamarbeit

Wir bieten eine in Anlehnung an den öffentlichen Dienst vergütete und zunächst auf ein Jahr befristete Anstellung. Sie erwartet die Möglichkeit, in einem engagierten, sympathischen Team einen Beitrag zu leisten, den Klimaschutz im Austausch mit relevanten Akteuren voranzubringen.

Ihre Bewerbung schicken Sie uns bitte bis zum 28.02.2019 an bewerbung@co2abgabe.de.

Die Bewerbungsgespräche werden in Freiburg stattfinden.

Weitere Informationen über CO2 Abgabe e.V.: www.co2abgabe.de

CO2 Abgabe e.V. fordert Schieflage der Energiekosten zu beseitigen
Lessenich: Energiesteuerreform führt zu mehr sozialer Gerechtigkeit

Eine Reform der Energiesteuern kann die Kosten der Energiewende sozial gerechter verteilen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des CO2 Abgabe e.V. in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München zu den Wirkungen und Verteilungseffekten einer CO2-Bepreisung auf Haushalte und Pendelnde.

„Von einer aufkommensneutralen Neuausrichtung bestehender Energiesteuern und -umlagen profitieren besonders Menschen mit geringem Einkommen. Damit kommt die Energiesteuerreform unmittelbar dem Klimaschutz zugute und führt gleichzeitig zu mehr sozialer Gerechtigkeit“, sagte Prof. Dr. Stephan Lessenich von der LMU, Mitautor und Beirat des CO2 Abgabe e.V. anlässlich der Präsentation der Studienergebnisse in Berlin. Voraussetzung für die Entlastung sei eine umfassende Gegenfinanzierung und damit der Wegfall bestehender Steuern und Umlagen aus den Einnahmen der CO2-Steuer.

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CO2-Preis stellt keine unzumutbare Belastung für die Industrie dar

Medieninfo 28. November 2018 (als pdf hier)

CO2 Abgabe e.V.: CO2-Preis stellt keine unzumutbare Belastung für die Industrie dar

Nitsch: Ausnahmslose CO2-Bepreisung fossiler Brenn- und Kraftstoffe ergibt eine ausgewogenere Finanzierung der Energiesteuern und Umlagen

Berlin/Stuttgart. Eine Studie des renommierten Energie-Experten und Beirat des CO2 Abgabe e.V. Dr. Joachim Nitsch kommt zu dem Ergebnis, dass eine aufkommensneutrale und am Klimaschutz ausgerichtete Reform der Steuern und Umlagen auf Energie keine unzumutbare Belastung für die Industrie darstellt.

„Durch eine ausnahmslose CO2-Bepreisung fossiler Brenn- und Kraftstoffe ergibt sich eine wesentlich ausgewogenere Finanzierung der Energiesteuern und Umlagen als wir sie heute haben“, sagte Nitsch zur Veröffentlichung der Studie. Verbraucher und der überwiegende Teil der nicht-privilegierten Wirtschaft könnten entlastet werden. „Die Verursacher hoher Treibhausgase würden mit einem wirksamen CO2-Preis in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr stärker an den Klimaschadenskosten beteiligt. Damit gäbe es endlich den notwendigen und marktkonformen Anreiz in Technologien zum Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz zu investieren.“

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Medieninfo 9. November 2018

CO2 Abgabe e.V.: Umweltministerkonferenz fordert von Bundesregierung Konzept zur CO2-Bepreisung

Pressemitteilung gibt es auch als pdf hier.

Lange: Verfassungs- und europarechtskonforme Lösung für nationale CO2-Preise möglich

Der CO2 Abgabe e.V. begrüßt die heutige einstimmig gefasste Aufforderung der Umweltministerkonferenz an die schwarz-rote Bundesregierung, einen Vorschlag für eine CO2-Bepreisung vorzulegen, der in den Bereichen Stromerzeugung, Wärme und Mobilität wirksam wird.

„Angesichts des Verfehlens der Klimaschutzziele 2020 und der begrenzten Wirksamkeit des europäischen Emissionshandels ist es mehr als geboten, dass die Bundesregierung besser heute als morgen die Debatte um wirksame CO2-Preise eröffnet“, sagte Dr. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V. „Die Forderung der Umweltministerkonferenz ist konsequent. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) täten gut daran, den Forderungen der Umweltministerkonferenz schnellst möglich nachzukommen.“ Eine Begrenzung auf die Sektoren Wärme und Verkehr wäre eine vertane Chance für den Klimaschutz, Bürokratieabbau und die soziale Ausgestaltung der Energiewende.

Neben einem Vorschlag für wirksame CO2-Preise über alle Sektoren fordern die Umweltminister der Länder eine verfassungs- und europarechtskonforme Überprüfung durch die Bundesregierung, insbesondere im Kraftwerkssektor. „Ein Vorschlag für eine CO2-Bepreisung muss den rechtlichen Anforderungen des Grundgesetzes, der deutschen Energie- und Steuergesetzgebung sowie den europarechtlichen Anforderungen standhalten“, so Lange.

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