Vorschläge des BMU zur CO2-Bepreisung greifen zu kurz – Wettbewerb um das beste Modell zu begrüßen

Zur heutigen Präsentation der Gutachten zum Thema CO2-Bepreisung durch das Bundesumweltministerium erklärt Ulf Sieberg, Leiter des Berliner Büros des CO2 Abgabe e.V.:

Vorschläge zur CO2-Bepreisung des BMU greifen zu kurzWettbewerb um das beste Modell zu begrüßen

„Die schrittweise Einführung eines CO2-Preises allein im Verkehr und beim Heizen schmälert die Lenkungswirkung, sorgt für weniger Einnahmen, damit für weniger Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und führt zu Verzerrungen im Energiemarkt. Nur die Sektoren Wärme und Verkehr in den Blick zu nehmen greift daher zu kurz. Die Mittel für eine „Klima-Prämie“ zu verwenden, schafft zusätzlichen bürokratischen Aufwand, schmälert die Lenkungswirkung und ist rechtlich nicht unumstritten.

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CO2 Abgabe: Wie ein wirksamer CO2-Preis ausgestaltet werden muss

Sieberg: Mindestpreis im Emissionshandel und Energiesteuerreform verknüpfen

Berlin. Anlässlich der Diskussion in Bundestag, Bundesregierung und Parteien klimaschädliche Treibhausgase mit einem Preis zu belegen spricht sich der Verein CO2 Abgabe e.V. für einen Mindestpreis im Europäischen Emissionshandel (ETS) sowie eine Energiesteuerreform in den Bereichen Wärme und Verkehr aus.

„Mit einer Verknüpfung von ETS-Mindestpreis und Energiesteuerreform kann der Grundstein für ein verursachergerechtes, sozialverträgliches und unbürokratischeres Umlagen- und Abgabensystem auf Energie gelegt werden“, sagte Ulf Sieberg, Leiter des Berliner Büros des CO2 Abgabe e.V. Erst gestern hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer aktuellen Fragestunde (ab Min. 30) im Deutschen Bundestag geäußert. Sie schloss eine schnelle Ausweitung des ETS auf alle Sektoren in der EU aus. Heute hat die SPD-Parteispitze zum Thema „Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Wirtschaft“ geladen, morgen stellen die Grünen im Bundestag ihr Konzept zur CO2-Bepreisung vor. Zudem diskutiert der Bundesrat am Freitag zu mehr Klimaschutz in der Marktwirtschaft.

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CDU: Missbräuchlicher Gebrauch von Fakten (Wissen) zur CO2-Bepreisung in Großbritannien

Ein Faktencheck des CO2 Abgabe e.V. zur offenen Antwort der CDU auf den youtube Beitrag von Rezo

In der offenen Antwort der CDU zum youtube von Rezo wird zur CO2-Bepreisung ausgeführt:

“Und zur ehrlichen Analyse der Wirkungen von CO2-Steuern in anderen Ländern wäre noch zu ergänzen: Tatsächlich war Großbritannien bei der Emissionsreduktion gerade im letzten Jahrzehnt erfolgreich. Ein wesentlicher Grund dafür ist die erheblich gesteigerte Nutzung der Kernkraft: seit 2008 von 13 auf 21 Prozent
(
https://www.gov.uk/government/statistics/electricity-section-5-energy-trends).

Mit der Darstellung dieser an sich richtig wieder gegebenen Zahlen soll ganz offensichtlich der Eindruck erweckt werden, dass die Emissionsminderung in Großbritannien nicht auf die Einführung eines CO2-Preises, sondern auf die Zunahme der Kernenergie bei der Stromerzeugung zurückzuführen ist.

Hier nun die Faktenlage der angegeben Quelle:

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Stellenangebot Referent CO2 Abgabe e.V. 20 h/Woche

Stellenangebot (als pdf hier)

Referent CO2 Abgabe e.V.

20 h/Woche, Arbeitsort Berlin oder Freiburg, Beginn baldmöglichst, befristet zunächst auf ein Jahr.

Der CO2 Abgabe e.V. verstärkt seine politische Arbeit für einen wirkungsvollen CO2-Preis auf fossile Energieträger (Strom, Wärme, Verkehr) und die Neuausrichtung der Steuern & Umlagen auf Energie am Klimaschutz und sucht daher eine Person mit Arbeitserfahrung bei der Kontaktpflege zu Unternehmen, Ehrenamtlichen, Wissenschaftlern, MdB-Büros und Mitgliedern sowie der Veranstaltungsorganisation Einladungen, Organisation vor Ort, Nachbereitung, Sozial media).

Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:

  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, z.B. Mitgliederversammlung, Berliner Energietage, Roundtable-Gesprächen
  • Unterstützung/Organisationen Pressearbeit
  • Kommunikation über Twitter, instagram und facebook
  • Mitarbeit Erstellung Newsletter
  • Unterstützung bei der Kontaktpflege zu Unternehmen, Ehrenamtlichen, Wissenschaftlern, MdB-Büros (Einladungen, Organisation vor Ort, Nachbereitung), (Neu-)Mitgliedern
  • Unterstützung der Verwaltung, z.B. durch Versand, Erstellung von Unterlagen, Flyern etc.
  • Unterstützung bei der Mitglieder-Akquise mit Bannern, Logos usw.

Sie haben  mindestens 3 Jahre relevante  Berufserfahrung und bringen möglichst einige der folgenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen mit:

  • Ausbildung mit relevanter Ausrichtung
  • Arbeitserfahrung in den Bereichen Netzwerkarbeit, politische Kommunikation sowie Pressearbeit
  • Erfahrung in der Kommunikation mit Unternehmen;
  • Erfahrungen bzw. Kenntnisse zur Klima- und Steuerpolitik in Deutschland und der EU
  • Sehr gute kommunikative Fähigkeiten und souveränes Auftreten
  • Lust an selbstständigem, eigenverantwortlichem Arbeiten sowie an Teamarbeit

Wir bieten eine in Anlehnung an den öffentlichen Dienst vergütete und zunächst auf ein Jahr befristete Anstellung. Sie erwartet die Möglichkeit, in einem engagierten, sympathischen Team einen Beitrag zu leisten, den Klimaschutz im Austausch mit relevanten Akteuren voranzubringen.

Ihre Bewerbung schicken Sie uns bitte bis zum 28.02.2019 an bewerbung@co2abgabe.de.

Die Bewerbungsgespräche werden in Freiburg stattfinden.

Weitere Informationen über CO2 Abgabe e.V.: www.co2abgabe.de

Unternehmen

„CO2-Preise auf fossile Energieträger fördern umweltfreundliche Technologien und sind die effizienteste Maßnahme für einen erfolgreichen Umweltschutz.
Deshalb unterstütze ich die Initiative des CO2 Abgabe e.V.”

Rudolf Kastner,
Vorstandsvorsitzender EGT AG,
Vorstandsmitglied BDEW,
Gründungsmitglied CO2 Abgabe e. V.

 

„Meine Stimme für die CO2-Abgabe: konsequent gegen den Klimawandel, kraftvoll für zukunftsfähige Technologien, effektiv für Bürokratieabbau.”

Ursula Sladek,
Mitgründerin der Elektrizitätswerke Schönau,
Preisträgerin Deutscher Umweltpreis 2013,
Beirat CO2 Abgabe e. V.

 

 

 

„Es ist wichtig, Umweltbelastungen dem Verursachenden anzulasten, dann wird sich etwas ändern. Wir sind als Menschen in drei Ebenen handlungsfähig: Mensch, Unternehmen, Gesellschaft. Je mehr Mitbürger und Unternehmen sich ihres Einflusses und ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst werden, desto eher werden wir auch hilfreiche Ergebnisse erzielen.”

Bettina Faller,
Konfitürenmanufaktur Alfred Faller GmbH

 

 

„Wollen wir die Klimaziele stemmen, so braucht es eine Verteuerung der fossilen Brennstoffe. Hierfür ist die Lenkungsabgabe auf CO2 ein probates und zielführendes Mittel. Die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft ist kein Selbstläufer, sondern muss zu ihrem Gelingen proaktiv gestaltet werden.”

Thomas Jorberg,
Vorstandssprecher GLS Bank,
Beirat CO2 Abgabe e.V.

 

FÜNF gute Gründe, warum Sie als Unternehmen Mitglied und/oder Kooperationspartner werden sollten

  1. Weil eine verursachergerechte CO2 Abgabe hilft, Bürokratie abzubauen
    Unser Konzept ersetzt aufkommensneutral fünf Umlagen und Steuern durch eine verursachergerechte Klimaabgabe auf Treibhausgase (wie z. B. CO2): die EEG-Umlage, die KWK-Umlage, die Stromsteuer sowie die Abgaben auf Heizöl und Erdgas. Ohne Ausnahmen. Das spart komplizierte Regelungen, Nachweisverfahren und trägt erheblich zum Bürokratieabbau bei. Auch in Ihrem Unternehmen.
  2. Weil Sie mit unserer CO2-Abgabe weniger Umlagen und Steuern auf Energie zahlen
    Nicht nur, aber vor allem wenn Sie nicht von der EEG-Umlage bzw. der besonderen Ausgleichsregelung oder anderen Steuern und Umlagen befreit sind, schafft eine CO2-Abgabe fairere Wettbewerbsbedingungen, ob in der Industrie, im Gewerbe, im Handel oder Dienstleistungssektor. Gern stellen wir Ihnen unser Konzept einer CO2-Abgabe im Detail vor und berechnen Ihnen Ihre individuellen Vorteile gegenüber den bisherigen rechtlichen Regelungen.
  3. Weil Sie mit einer CO2-Abgabe Ihren Technologiemix selbst wählen können und Innovationen gefördert werden
    Ein Preis auf Treibhausgasemissionen begünstigt emissionsarme Technologien und Geschäftsmodelle. Langwierige politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussionen um die Frage, welche Technologie in welchem Umfang zu welcher Höhe gefördert werden soll, entfallen. Mit einem verursachergerechten Preis auf CO2 können Sie Ihren wirtschaftlichen und marktkonformen Technologiemix frei wählen. Ein verursachergerechter Preis auf CO2 ist auch Motor für innovative klimaschonende Ideen, Technologien, Produkte und Dienstleistungen in Ihrem Geschäftsfeld.
  4. Weil wir für Sie Ihre politischen Interessen in Berlin zielgerichtet vertreten
    Waren Sie schon einmal Mitglied in einer Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, sich selbst abzuschaffen? Gemäß unserer Satzung löst sich der CO2 Abgabe e. V. auf, sobald unser Ziel, eine wirksame CO2-Abgabe zur Neuausrichtung von bestehenden Umlagen und Steuern auf Energie am Klimaschutz, eingeführt ist. Aus Gründen des Klimaschutzes drängt die Zeit. Um dieses Ziel schnellst möglich zu erreichen, vertreten wir Ihre Interessen gegenüber Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden. In Hintergrund- und Fachgesprächen, politischen Netzwerken, Parlamentskreisen, Verbänden und Allianzen. Mit Stellungnahmen, Presseveröffentlichungen und gemeinsamen Veranstaltungen machen wir Politik von Ministerien auf Sie und uns aufmerksam und sorgen für eine zügige, zielgerichtete und zweckdienliche Einführung einer CO2-Abgabe in Deutschland in Abstimmung mit den willigen Staaten in Europa.
  5. Weil Sie Ihren Einsatz für eine CO2-Abgabe zur Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen nutzen können
    Wer sich zuerst bewegt, bestimmt – und profitiert! Nutzen Sie Ihre Mitgliedschaft im CO2 Abgabe e. V. für Ihre Positionierung als Pionier im Klimaschutz. Werben Sie aktiv mit Ihrer Vorbildposition für Ihre Produkte und Dienstleistungen.

Information für Unternehmen finden Sie hier.

Wie kommen EU und Deutschland zu einem wirksamen CO2-Preis? Videoaufzeichnung vom 25.9.2018

Videoaufzeichung

“Wie kommen EU und Deutschland zu einem wirksamen CO2-Preis?”

Öffentliche Podiumsdiskussion am 25.9.2018 in Freiburg im Breisgau
Ort: Schlossbergsaal des SWR Studio Freiburg, Kartäuserstraße 45, 79102 Freiburg im Breisgau
Begrüßung durch Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

Impulsvortrag von Jörg Lange
Warum der europäische Emissionshandel (ETS) trotz steigender Preise kein Garant für wirksamen Klimaschutz ist.

Podiumsdiskussion

mit
Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch e.V.
Ivan Faucheux, Experte beim Generalrat für Wirtschaft, Industrie, Energie und Technologien (CGE), Französisches Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, Paris
Dr. Jörg Lange, CO2 Abgabe e.V.
Karin Hungerbühler, stellv. Leiterin Umwelt und Energie St. Gallen sowie Vorstandsmitglied europäisches Klima-Bündnis
Martin Hegar, Hotel Halde, Schwarzwald

Moderation:

Nadine Zeller, Reporterin beim SWR und freie Wissenschaftsjournalistin

Weiterführende Infos zum Europäischen Emissionshandel hier.
Veranstalter: Germanwatch e.V. & CO2 Abgabe e.V.

Zusammenfassung der Veranstaltung

Impulsvortrag von Jörg Lange
Warum der europäische Emissionshandel (ETS) trotz steigender Preise kein Garant für wirksamen Klimaschutz ist.

Weiterführende Infos zum Europäischen Emissionshandel hier.

Podiumsdiskussion Teil 1

Podiumsdiskussion Teil 2

Youtube Kanal CO2 Abgabe e.V.