Unsere Mitglieder

Soweit sie genannt werden wollen.
(G) = Gründungsmitglied
Stand: 10.5.2017

Elektrizitätswerke Schönau eG

"Der Emissionshandel in der EU, so attraktiv das Modell in der Theorie ist, ist gescheitert. Man hat die Zertifikate nie in dem Maße verknappt, wie es nötig gewesen wäre, um einen CO2-Preis zu erzielen, der Anreize zu klimafreundlichem Verhalten gibt. Deswegen schlagen wir nun eine CO2-Abgabe vor, die nach unseren Recherchen auch innerhalb der EU längst kein nationaler Alleingang mehr wäre. Das interessante ist: Quer durch die Fraktionen in Berlin gibt es schon einige Abgeordnete, die für das Thema aufgeschlossen sind."

Ursula Sladek, Mitgründerin der Elektrizitätswerke Schönau und Preisträgerin des Deutschen Umweltpreises 2013

29.01.17

„Eine intakte Natur ist auch besonders wichtig zum Anbau und zur erfolgreichen Ernte regionaler Lebensmittel. Phänomene des Klimawandels, wie bspw. ein kurzer Winter mit einem sehr frühen und warmen Frühjahr wie in 2017, können verbunden mit üblichen späten Frösten, ganze Ernten vernichten. Da dem Unternehmen Simmler die Verarbeitung regionaler Lebensmittel sehr am Herzen liegt, ist somit das Engagement für den Klimaschutz selbstverständlich. Zum einen geschieht dies mit eigenen Investitionen, Simmler produziert seit 2016 ausschließlich mit regenerativen Energieträgern (Solar Food), zum anderen geschieht dies auch darüber, dass wir hervorragende Initiativen wie den Verein für eine nationale CO2-Abgabe bei ihrem Engagement unterstützen. Wir brauchen die intakte Natur, wir müssen uns alle dafür einsetzen.“ Norbert Münch, Geschäftsführer von Simmler köstlich. nachhaltig. und Genußbotschafter des Landes Baden-Württemberg
GLS Bank

"Wollen wir die Klimaziele stemmen - und diesen Willen haben wir als Gesellschaft spätestens durch die Ratifikation des Pariser Klimaabkommens verbindlich erklärt - so braucht es eine Verteuerung der fossilen Brennstoffe. Hierfür ist die Lenkungsabgabe auf CO2 ein probates und zielführendes Mittel. Die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft ist kein Selbstläufer sondern muss zu ihrem Gelingen proaktiv gestaltet werden."

Thomas Jorberg, Vorstandssprecher GLS Bank

27.02.17

Es kann nicht sein, dass unsere Luft als CO2-Deponie missbraucht, gleichzeitig unsere Existenz in Gefahr gebracht wird, und dies obendrein noch subventioniert wird! Ein faires System nach dem Verursacherprinzip würde einen notwendigen Schub für eine nachhaltige Energiewende bringen.“
Frank Plechschmidt
Möbelschreinerei Wittich
Sowohl als Unternehmer als auch als Privatperson zahle ich eine Vielzahl von Steuern und Umlagen auf Energie, die alle nicht meinem und unser aller Klimaschutzziel dienen. Bei Strom sind dies allein mit der EEG-Umlage und der Stromsteuer etwa 40 % des Strompreises. Dies alles kann vereinfacht und vor allem gerechter werden durch eine nationale CO2-Abgabe.
Möbelschreiner Johannes Wittich
Peter Mattheis Gass GmbH&Co KG

"Die CO2 Abgabe ist sinnvoll, um für Verbraucher mehr Transparenz zu schaffen und durch die Abschaffung der Umlagen auf den Stromverbrauch eine Vereinfachung zu erreichen. Klimapolitisch werden die Ziele der Energiewende konsequenter als bisher unterstützt und fossile Energieträger verursachungsgerecht gemäß ihrer Umweltverträglichkeit belastet. Aber auch die KMUs als ein Rückgrat der deutschen Wirtschaft sollten nicht mehr länger energieintensive Branchen und Großunternehmen unterstützen müssen und damit im globalen Wettbewerb benachteiligt werden. Dies kostet Arbeitsplätze und kann nicht im Sinne einer deutschen Politik sein."

Prof. Dr. Peter Mattheis, Gesellschafter Gass Transformatoren

03.04.17

Solares Bauen GmbH

"Im Jahre 2009 startete Frau Merkel im Namen von Deutschland Ihre Klimamission auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen. Sie versprach, dass die EU bis 2020 ihre CO2-Emissionen um 30% reduzieren möchte. Was ist seither in Deutschland geschehen. Die CO2-Emissionen sind im Mittel um 2% angestiegen, der jährliche Ausbau der Solarenergie ist um 80% gegenüber dem Jahr 2010 eingebrochen, CO2-Emissionszertifikate wurden an die Großindustrie verschenkt, immer mehr Industriebetriebe wurde von der EEG-Umlage befreit. Alle Unternehmen und Haushaltskunden die nicht befreit wurden, zahlen heute statt 1,3 Cent/kWh im Jahr 2009 nun 6,88 Cent/kWh EEG-Umlage. Eine Steigerung um 500% ohne dass wir im Klimaschutz einen Schritt vorangekommen sind. Damit muss endlich Schluss sein. Die Energiewende muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden, damit Deutschland zum Technologieführer statt zum Papiertiger wird. Hierzu braucht es eine marktorientierte CO2-Abgabe, die all jene bezahlen die die Emissionen verursachen und nicht jene die die schwächste Lobby haben."

Martin Ufheil, Geschäftsführer, Solares Bauen GmbH

14.03.17

FrankAmman(G)
DieterBareis
PeterBauer
ChristophBautz
VolkerBehr
UlrichBirtel(G)
Heinz UllrichBrosziewski(G)
JoachimBubenzer(G)
JörgDengler(G)
Ulrich MartinDrescher
NicoleDuda(G)
WiltrudFischer
ChristofFischer-Reul(G)
NikolausGeiler(G)
KurtGramlich
HansHagen(G)
AndreasHege(G)
RolfHennig
CarolaHolweg(G)
StefanJessenberger
ThomasJorberg(G)
RudolfKastner(G)
JulianKayßer(G)
VolkerKienzlen
MartinKissel(G)
PerKlabundt(G)
Karl-HeinzKlauer
FalkKleinow(G)
HannaKneser(G)
GerhardKoch
PeterKolbe(G)
ReinhardKoppenleitner
RomanKrais(G)
PeterKrämer
ChristineKrämer
BeatriceKranefoer(G)
JobstKraus
DanielLamb(G)
JörgLange(G)
AnselmLaube(G)
JochenLink
ArnoldLöffler(G)
StefanieLorenz(G)
FrankLorenz(G)
StanislawMaier(G)
LeonieMeder(G)
GerhardMeier(G)
AnneMeier
JoachimMerkle(G)
KajMertens-Stickel(G)
HorstMeyer
UlrikeMohrmann(G)
UweMöller(G)
GoetzMosig-Baumeister(G)
BeneMüller(G)
MarcusMüller
NorbertMünch(G)
VornameNachname
MichaelNast
KlausNerz(G)
ChristianNeumann(G)
JoachimNitsch(G)
StefanOehler(G)
Dr. ArnePanesar(G)
RolfPeters(G)
UwePörksen(G)
KlausPreiser(G)
LeoPröstler(G)
ChristianeRieve
WolfgangRoss(G)
EvaSassen
DirkSchindler
ChristophSchings(G)
MartinSchleiermacher
Hans-PeterSchmid(G)
RobertSchmidt
DieterSeifried(G)
AlexanderSlade
SebastianSladek(G)
MichaelSladek(G)
UrsulaSladek(G)
ReinerSmolla(G)
VirginiaSonntag-O'Brien(G)
GeorgSoukopp(G)
FabianSprenger(G)
RobinSteudten(G)
NicoStorz(G)
LennardStürmer(G)
Familie Kathrin & JeremyTheunissen(G)
KarlTheurer
AlbertVetter(G)
ErichVieser
ChristianVölker
PetraVölzing(G)
Ernst Ulrichvon Weizsäcker(G)
KarstenVoss
ErnstWagner(G)
HartmutWagner
RolfWetzel(G)
WolfhartWicke
Lothar + MartinaWiedl
SimonWiniger(G)
JohannesWitt(G)
AndreasWolfsteiner
JoachimWünning(G)
SusannaZäh(G)
GottfriedZimmer(G)
ChristophZimmermann-Rutsch
UlrikeZoller
Verein/Verband 
Förderverein für Energiesparen und Solarenergie-Nutzung
Ökostation Freiburg e.V.(G)
Klimaschutz+ Stiftung e.V.(G)
Fabrik für Kultur, Handwerk und Ökologie e.V.(G)
FuSS. e.V. Schönau(G)
Energiewende ER(H)langen e.V.
Energie-Initiative Kirchberg e. V.
Hamburger Energietisch

 

In den Medien

Joachim Nitsch, einer der Vereinsinitiatoren, Energiewissenschaftler und Mitautor der Leitstudie des Bundesumweltministeriums für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Foto Klaus Polkowski

in EWS Energiewende Magazin
Mehr Klimaschutz durch CO₂-Abgabe

Ein Bericht von Petra Völzing

Effektiver Klimaschutz: In Freiburg gründen Klimaschutzakteure einen Verein, der sich für eine nationale Kohlendioxid-Abgabe starkmacht.

Um das Klima wirksam zu schützen, muss der CO2-Ausstoß stark reduziert werden. Doch dies geschieht nicht, vielmehr steigt er weiter an. Weder das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch der EU-weite Emissionshandel konnten eine Trendwende bei der Produktion von Treibhausgasen bewirken. Um hier voranzukommen, hat eine Gruppe von Klimaschutzakteuren nun Nägel mit Köpfen gemacht und die Gründung eines Vereins initiiert, der sich allein auf das Ziel konzentriert, in Deutschland eine CO2-Abgabe einzuführen.

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Satzung

Die Gründung des Verein für eine nationale CO2-Abgabe e.V. (CO2Abgabe e.V.) fand am Montag, den 27.3.2017 in Freiburg im Schlossbergsaal des SWR in der Kartäuserstr. 45 statt.

Satzung

 

Beirat

Auf der Gründungsversammlung am 27.3.2017 wurden folgende Persönlichkeiten in den Beirat gewählt:

Heinz Ulrich Brosziewski, Dr. Joachim Nitsch, Martin Ufheil, Bertram Späth und Ursula Sladek.

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