Preis der Externalisierungsgesellschaft

Lesung/Vortrag mit dem Münchner Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich
am So, den 21.5.17, 11 Uhr im Saal Stadtteilzentrum Vauban 037, Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg
über und aus seinem Buch „Neben uns die Sintflut – Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis
Lessenich zeigt auf, dass es vielen im Westen gut geht, weil es den meisten Menschen anderswo schlecht geht.

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Ausnahmeregelungen für das produzierende Gewerbe bei Energie- und Strompreisen

Seit dem im Jahr 2000 in Kraft getretenen ersten Erneuerbare Energien Gesetz – kurz EEG – bekommen Betreiber von z.B. Wind- oder Solaranlagen für 20 Jahre feste Vergütungssätze für den erzeugten Strom – finanziert von uns allen über die EEG-Umlage auf unseren Stromrechnungen. Von uns allen? Nein.

Auf Druck der energieintensiven Industrien, die bei zu hohen Strompreisen mit Abwanderung ins Ausland und Verlust von Arbeitsplätzen drohten, reagierte die Politik mit einer fast vollständigen Befreiung von allen Umlagen, Steuern und Netzentgelten. Inzwischen belaufen sich die Ausnahmeregelungen für das produzierende Gewerbe bei Energie- und Strompreisen  für das Jahr 2016 ein finanzielles Volumen von rund 17 Mrd. Euro (Kurzstudie FÖS).

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Experten sind sich einig…

Die Wissenschaftler schlagen es vor, die Politiker wissen es und viele Bürgerinnen und Bürger ahnen es: Treibhausgase brauchen einen Preis, der die ökologische Wahrheit sagt und zwar bald. Und nicht nur der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler fragt sich: „Was läuft da schief? Warum fällt es der Politik so schwer, das Wissen in Handeln zu übersetzen?“

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Menschengemachter Klimawandel

Um die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 nicht um mehr als 1,5 – 2°C ansteigen zu lassen, darf die durchschnittliche Kohlendioxidkonzentration im 21. Jahrhundert nicht über 450 ppm ansteigen. Das entspricht einer Gesamtmenge von etwa noch 750 Mrd. Tonnen Kohlendioxid (CO2-Äquivalente).

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