Chantal Kopf/Jan-Lukas Schmitt diskutieren mit CO2 Abgabe e.V. zu CO2-Grenzausgleich

Chantal Kopf/Jan-Lukas Schmitt diskutieren mit CO2 Abgabe e.V. zu CO2-Grenzausgleich

Der CO2-Grenzausgleich – Was genau ist das eigentlich?

Zur Grundidee und Umsetzung eines Carbon Border Adjustment

Online Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Mi. 24.2.2021 um 20:15 Uhr mit:
Chantal Kopf (Bundestagskandidatin im Wahlkreis Freiburg) und
Jan-Lukas Schmitt (Wirtschaftsjournalist und Bewerber um die Bundestagskandidatur im Wahlkreis Waldshut).

Zu Gast ist Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des Freiburger Vereins CO2 Abgabe e.V. (https://co2abgabe.de/).

Präsentation von Jörg Lange hier zum download.

Bei weitergehendem Interesse: co2abgabe.de, z.B.
https://co2abgabe.de/von-ausnahmen-zu-verursachergerechten-preisen/

https://co2abgabe.de/wie-kommen-wir-aus-der-komplexitaetsfalle-co2-preis

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Einwahl unter https://us02web.zoom.us/j/82998607736?pwd=ZWo1N3FjUmRvSGkvSjBSbm05TGJSZz09
Meeting-ID: 829 9860 7736, Kenncode: 466660

Europas Industrie soll durch grüne Technologien klimaneutral werden. Um die Klimaziele von Paris und des Green Deals einzuhalten, müssen wir CO2 einen Preis geben. Zugleich dürfen für europäische Unternehmen dadurch keine Nachteile im internationalen Wettbewerb entstehen. Ohne einen global wirksamen CO2-Preis gilt es daher, Klima-Dumping und die Auslagerung von CO2-Emissionen zu verhindern. Schon jetzt ist die EU mit rund 700 Millionen Tonnen CO2 weltweit der größte Nettoimporteur von CO2-Emissionen durch die Herstellung von Waren und Dienstleistungen in Drittstaaten. Aktuell arbeitet die EU an einem konkreten Vorschlag für die Einführung eines CO2-Grenzausgleichsmechanismus, um in ausgewählten Sektoren auch Importe mit Klimafolgekosten zu belegen. Warum dieses Instrument notwendig ist, um den Klimawandel zu stoppen, was genau es mit dem Grenzausgleich auf sich hat und wie er konkret umgesetzt werden kann, diskutieren wir am Mi, 24.02. um 20:15 Uhr.

Teilnahme kostenfrei und ohne Anmeldung

Das war der Februar: Lesen Sie jetzt unseren aktuellen Newsletter!

Reiben Sie sich auch die Augen? Gerade noch geschlossene Schneedecke und bis zu minus 20 Grad Celsius, jetzt schon Frühling und Saharastaub. Wie Corona wird auch das Wetter immer unberechenbarer. Um dem Einhalt zu gebieten, möchten wir mit Ihrer Hilfe das Superwahljahr und die Bundestagswahl zur #Klimawahl machen. Denn: Klimaschutz ist wählbar2021.de! Außerdem mehr zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in der Mitgliederinformation sowie zum globalen Klimastreik unter Terminen.

Dass es in Sachen Klimaschutz in der nächsten Legislatur so richtig rund gehen muss, macht auch die wiederholte Initiative zur Reform von Steuern und Umlagen im Energiebereich des Landes Schleswig-Holstein im Bundesrat deutlich. Im Bundestagswahlkampf ist schon absehbar, dass dabei vor allem auch das Thema Schuldenbremse versus Investitionen eine Rolle spielen wird. Dabei gilt anders als von konservativen Kreisen dargestellt: Der Staat ist keine “schwäbische Hausfrau”. Lesen Sie dazu mehr im Bericht aus Berlin. Welche Rolle CO2-Preise dabei einnehmen können und müssen, erfahren Sie in der Mitgliederinformation und im #KlimaChancenBlog

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Unser Newsletter im Februar

 

Das war der Januar: Lesen Sie jetzt unseren aktuellen Newsletter!

Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist Geschichte. Joe Biden ist neuer US-Präsident. Erste Amtshandlung: Die USA treten dem Pariser Klimaabkommen wieder bei. Wir hoffen auf eine Dynamik, die auch die amtierende Bundesregierung dazu bringt, eine Strategie für ein “German Zero” vorzulegen.

Das wäre eigentlich auch von dem neuen CDU-Vorsitzenden zu erwarten. Was dessen Wahl für die Klimapolitik genau bedeutet und ob Armin Laschet auch Kanzlerkandidat der Unionsparteien wird, lesen Sie unter “Bericht aus Berlin”. Seine ersten Auftritte hatte er bereits bei digitalen Parteitagen der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, wo Landtagswahlen anstehen, in Parteigremien und am Mittwoch, den 27. Januar ist er erstmals im Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD mit dabei. Auffällig dabei: Klimaschutz ist bei Laschet sehr oft das fünfte Rad am Wagen. Von neuer Dynamik oder gar einer Strategie keine Spur. Diese und weitere Themen finden Sie jetzt in unserem aktuellen Newsletter.

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Das war der Dezember: Lesen Sie jetzt unseren aktuellen Newsletter!

Das Jahr geht zu Ende und das Leben hat für viele durch die Pandemie einen anderen Verlauf genommen als zu Beginn gedacht. Corona hat uns schmerzlich vor Augen geführt, wo die Schwachstellen in unserer Gesellschaft und weltweit liegen und was eigentlich wichtig wäre. Doch vielerorts stehen die Zeichen schon wieder auf Rückkehr zu alten Mustern. Dazu hält die Dürre auch im Winter das dritte Jahr in Folge an. Weltweit brennen zum Teil über Monate riesige Gebiete auf allen Kontinenten, schmilzen Arktis, Gletscher und das Grönlandeis, werden soviele Tier- und Pflanzenarten ausgerottet wie nie zuvor.

Während das Jahr mit Bekenntnissen der Bundeskanzlerin auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos anlief, zog sich die Umsetzung des im September 2019 unter dem Druck der Fridays for future-Bewegung beschlossenen Klimaschutzprogramms 2030 nur schleppend dahin. Ob beim Kohleausstieg, beim Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) oder beim Brennstoffemissionshandel (BEHG): CDU und CSU erweisen sich wieder einmal als Bremsklötze. Weder werden mit dem EEG die Fesseln für den Ausbau erneuerbarer Energien gelöst, noch wurde der CO2-Preis für Heizen und Verkehr gestärkt. Im Gegenteil: Die vom Bundeswirtschaftsministerium geforderten Ausnahmen für Unternehmen gefährden die Wirkung des CO2-Preises massiv. Dabei ließ der Entwurf einer Verordnung für Schutz vor Abwanderung von Unternehmen aus dem Umweltministerium hoffen. Hoffen darf man auch auf die EU. Mit dem Green Deal und der in letzter Minute und pünktlich zum fünften Geburtstag des Klimaschutzabkommens von Paris beschlossenen Klimazielverschärfung unter deutscher Ratspräsidentschaft haben sich die Mitgliedsstaaten weiter bewegt. Ob daraus ein “grüner Weg aus der Krise” und eine sozial-ökologische Transformation wird, bleibt abzuwarten. Diese und weitere Themen lesen Sie jetzt in unserem aktuellen Newsletter.

 

 

Das war der November: Lesen Sie jetzt unseren aktuellen Newsletter!

Die US-Wahl war vorbei und dem Klimaforscher Stefan Rahmstorf liefen die Tränen vor Wut und Trauer über die Wangen. Das war vor vier Jahren. Wenn sich die US-Demokratie als stärker erweist und sich die Republikaner ihres Gewissens besinnen, wird am 14. Dezember im “Electoral College” Joe Biden als 46. Präsident gewählt und am 20. Januar offiziell vereidigt. Dann kann zumindest der “climate plan” der Demokraten Fahrt aufnehmen und die USA kehren zurück ins Pariser Klimaschutzabkommen.

Zum Weinen bringen einen auch die Bilder der Arktis-Expedition Mosaic. Ein Jahr ist das Forschungsschiff “Polarstern” mit dem gar nicht mehr so “ewigen Eis” gedriftet, um mehr über die Klimakrise zu erfahren. Herausgekommen sind faszinierende Bilder. Da kommt Wehmut auf, weil es mit der Arktis in 50 Jahren vorbei sein könnte. Zum Heulen ist auch der Gleichmut, mit dem der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag Ralph Brinkhaus in der ARD anlässlich der Themenwoche “wie wollen wir leben” das Kauen von Nackensteaks verteidigt (der Fleischfabrikant Tönnies liegt in seinem Wahlkreis) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, ebenfalls CDU, zwar Fehler eingesteht, im Moment des neuerlichen Handelns aber genau diese Fehler wiederholt. Diese und weitere Themen finden Sie jetzt in unserem aktuellen Newsletter.

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